Kommunen: Wie lässt sich der Brandschutz angesichts der von Lithium-Batterien ausgehenden Gefahr verbessern?
04/10/2026

Sicherheit und Innovationen

Elektroroller, Akku-Werkzeuge, Laptops, Gartengeräte, E-Bikes: Lithium-Ionen-Akkus sind in Kommunen immer häufiger anzutreffen. Ihrthermischer Durchgang verläuft schnell und ist schwer zu kontrollieren. Hier erfahren Sie, wie Sie die Prävention in Ihren Räumlichkeiten strukturieren können.

Warum sind technische Dienste und Rathäuser gefährdet?

In Ihren technischen Abteilungen sind mobile Geräte konzentriert: Freischneider, Kettensägen, Bohrmaschinen, elektrische Dienstfahrzeuge. Sie lagern diese Akkus in großer Zahl und laden sie oft nachts in wenig überwachten Werkstätten oder Garagen auf.

Auch Ihr Rathaus bleibt davon nicht verschont: Computer, Tablets, USVs, Dienstfahrräder oder beschlagnahmte E-Scooter. Ihre Räumlichkeiten, die oft alt und für die Öffentlichkeit zugänglich sind, beherbergen Archive und Verwaltungsunterlagen, die besonders leicht entflammbar sind.

Das Risiko liegt in der thermischen Kettenreaktion: Eine defekte Zelle erhitzt sich, setzt entzündliche Gase frei und infiziert benachbarte Zellen. EineÜberladung, ein Stoß oder eine beschädigte Batterie reichen aus, um dies sowohl in Ihren Werkstätten als auch in Ihren Büros auszulösen.


Welche Merkmale sind zu berücksichtigen: Kapazität, Brandschutz und Alarm?

Erster Schritt: die Bestandsaufnahme. Erfassen Sie die vorhandenen Batterien, ihren Typ, ihre Kapazität in Wh und ihren Ladeort. Je höher die gespeicherte Energie, desto schwerwiegender ist das Brandszenario und desto anspruchsvoller ist die Schutzvorrichtung.

Kapazität: Wählen Sie die Größe des Schranks entsprechend der Anzahl und Leistung der zu lagernden Batterien. Überprüfen Sie die zulässige Belastung pro Fachboden und ob die Regale für voluminöse Batteriepacks geeignet sind.

Brandschutz: Achten Sie auf Feuerwiderstand sowie die Eindämmung von Flammen und Funken. Selbst wenn ein Brand im Schrank ausbricht, muss dieser ein Ausbreiten des Feuers in Ihren Räumlichkeiten verhindern!

Alarm: Bevorzugen Sie eine automatische und frühzeitige Rauch- oder Wärmemeldung, die mit einem Alarmsystem verbunden ist, das auch außerhalb der Öffnungszeiten genutzt werden kann. Unsere Schränke verfügen über eine integrierte automatische Erkennung und Löschfunktion.

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Sicherheit in kommunalen Räumlichkeiten: Tipps unserer Experten

Lagern und laden Sie die Batterien in einem dafür vorgesehenen Schrank, fern von Ausgängen, Archiven und brennbaren Stoffen. Beschränken Sie das unbeaufsichtigte Laden und laden Sie niemals eine aufgeblähte, erhitzte oder beschädigte Batterie.

Verwenden Sie Original-Ladegeräte, führen Sie ein Geräteverzeichnis und schulen Sie das Personal in den richtigen Verhaltensweisen: Alarmierung, Evakuierung, Verbot, einen Batteriebrand allein zu bekämpfen. Berücksichtigen Sie dieses Risiko in Ihrem Sicherheitskonzept.

Tauschen Sie sich mit Ihrem Versicherer und Ihrer Arbeitsschutzabteilung aus. Unsere Experten helfen Ihnen bei der Auswahl eines Lithium-Batterie-Sicherheitsschranks, der auf Ihre Mengen, Ihre Räumlichkeiten und Ihre gesetzlichen Auflagen zugeschnitten ist.


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